




Moin Moin,
auch wenn das gestrige Freundschaftsspiel zwischen dem SC Victoria Hamburg v. 1895 und dem Hamburger Sportverein alles andere als auf Augenhöhe verlief, war es mal ein erfrischendes Erlebnis die Jungs aus ihrem goldigen Fußballkäfig in Stellingen auf der Hoheluft in kleiner Runde kicken zu sehen. Nichts mit plakativen Werbebannern und omnipräsenter Pausen-Beschallung. Wobei sich Letztere auch irgendwie den Weg ins kleine Stadion an der Hoheluft gebahnt hat. Warum konnte sich dieser Trend nicht auf seiner Reise verfahren? Trotzdem, alles ging mehr oder minder sutsche daher, so auch das Auflaufen. Dieses durfte sogar zwei Mal angesetzt werden, doch auch beim zweiten Mal bekamen es die Rothosen nicht auf die Reihe den richtigen Aufgang und somit die richtigen Auflaufkinder zu erwischen. (Gibt es nicht ein besseres Wort als “Auflaufkinder” für die glucksenden und strahlenden Lütten, die mit aufs Feld hüpfen dürfen?)
Die Victoria-Jugend hatte vor dem eigentlichen ausgeschriebenen und mit Stolz umworbenen Aufeinandertreffen der beiden “Hamburger Klubs” ein Testspiel gegen eine Juniorenmannschaft vom HSV. Sowohl bei den Lütten, als auch bei den Großen gingen die Rothosen als Sieger aus den Partien hervor. Dafür durften sich die Victorianer bei der Partie der Großen an einem weiteren wunderschönen Freistoßtreffer von Stephan Rahn erfreuen, der so dem Ergebnis von 1 zu 6 wenigstens den Hauch von Chancenausgleich mitschickte. Der Rothosen-Trainer Armin Veh kreuzte nicht nur mit einer abgespeckten Profimannschaft auf (gegen den Ball treten durften Tesche, Troche, Aogo, Guerrero, Jarolim und Drobny), sondern auch gleich seine Beine, stilechte Trainerbekleidung (mahnender Zeigefinger vom Autoren eines lütten Modelabels!) sieht nebenbei gesagt auch anders aus, doch das nur am Rande erwähnt. Es ging ja hauptsächlich um Fußball und naja bei den Lütten, um das Sammeln von Unterschriften, was sie jedem lautstark an der Außenlinie mitteilten. Ob ich genauso begeistert am Zaun ausgeharrt hätte, um meine Stars und Sternchen zu Gesicht und ihr Gekrakel auf mein Shirt zu bekommen? Es hatte ein wenig in den Fingern gejuckt, dass muss ich schon zugeben.
Müsste ich die Atmosphäre vor Ort beschreiben, so würde ich metaphorisch von mir geben, dass ein laues Herbstwindchen wehte. Es wurden keine übertriebenen Jubelstürme losgetreten, noch wurde in stiller Zurückhaltung abgewartet. Wobei mich aber auch im Laufe des Spiels das beschämende Gefühl beschlich, dass der HSV ein auswärtiges Heimspiel hatte, um nach der Geräuschkulisse zu urteilen, die sich bei jedem Treffer der Rothosen aufbaute.
Der eine oder andere mag sagen, “Es war ja nur eins dieser Freundschaftsspiele!”. Man müsste sich jedoch nicht weit aus dem Bullauge legen, um behaupten zu können, dass das Spiel für die Oberliga-Mannschaft des SC-Victoria wenigstens den Umfang eines Vorbereitungs- beziehungsweise eines Testspieles hatte. Vor allem in Anbetracht der Partie gegen den VfL Wolfsburg, die in der 2.Runde des DFB-Pokals ansteht.
Mal schauen wie sich die blau-gelben Recken gegen unsere anderen Norddeutschen anschicken werden.

Moin Moin,
unser neues Fußballfan-Projekt (Fanstickers.de.vu) bekommt nun endlich sein ganz persönliches Vorstellungs-Video.
In 50 Sekunden wird Dir im “Do-it-Yourself”-Format gezeigt, wie Du ganz einfach und kostengünstig Deine eigenen Fansticker in die Produktion schicken kannst. Das Ganze wird tontechnisch von einem alten englischen Fußball-Klassiker untermalt. Wer hört ihn raus und kann uns den Titel nennen?
Wer von unserem kostenfreien Fußball-Projekt noch nichts mitbekommen hat, da die Ankündigung in den Informationsfluten des weiten Netzes untergegangen ist, hier eine Kurzdarstellung – Auf der geplanten Homepage Fanstickers.de.vu möchten wir kreativen Fußballfans die Möglichkeit geben, ihre grandiosen Sticker online zu stellen und zu präsentieren. Somit wird vielleicht der eine oder andere Fan von den markigen Sprüchen oder süffisanten Einfällen inspiriert oder gar dazu verleitet, ein paar der Sticker auszudrucken und auf den Straßen der Republik zu verbreiten.
Wir freuen uns über jeden, der uns beim Aufbau unserer Fan-Projekt-Seite unterstützen möchte. Bei uns werden sehnlichst noch mehr von euren Stickern erwartet, die wir auf der Seite veröffentlichen können. Bereichere unseren Fundus an Fußballstickern und lass auch andere Fans beim Anblick Deiner Kreativität vor Neid erblassen.
Moin Moin,
den Aufmacher der heutigen sonntäglichen Blogschau spielt eine kurze Äußerung meinerseits zum “Pliquett-Vorfall” am vergangenen Sonntag. Ein Überfall von vermeintlichen HSV-Fans auf den St.Pauli-Torwart und einige St.Pauli-Fans, der leider die Gemüter zwischen unseren Fanlagern wiederholt unnötig in Wallung gebracht hat. Es ist und bleibt nur Fußball
Geleitet von diesem Fan-Debakel habe ich mich von den ganz Lütten zu dem folgenden friedlichen Kunstprodukt verleiten lassen. Dönkes (16) – Kinderkram
Seit gestern haben wir nun endlich wieder einen Anlaufhafen für unsere Klamotten gefunden. In der sicheren Bucht der kreativ-beseelten “DaWanda”-Insel kannst Du nun bald wieder unsere T-Shirts und Pullover ergattern. Neue Anlaufstelle für Klamotten gefunden
Moin Moin,
und
“Willkommen beim Marktplatz für Einzigartiges”
(Slogan von DaWanda), für Unikate! Unser Ausstieg aus dem gewerblichen Handel hatte die verschiedensten Gründe. Unter anderem lag es an den geringen Stückzahlen, den hohen Produktionskosten und dem angestauten und meterhohen Papierberg, zusammen mit dem klassischen Dilemma von schmaler Geldbörse gepaart mit gierigen Pfeffersäcken, die ein Stück vom saftigen norddeutschen Apfelkuchen abhaben und das Eigengewächs schröpfen wollten.
Leider kam dann auch noch der böse nagende Zahn der Zeit dazu, der uns so langsam das Schiff unter den Beinen wegknapperte. Der vergebliche Versuch die Bestellungen über die eigene Internetseite zeitnah abzuhandeln und der ganze Papierstau, der dann noch folgte, hielt uns schon fast ganz davon ab, das zu tun wofür wir eigentlich “Hanseat-Unikat©” gegründet hatten, nämlich um sozialen- und kulturellen Einrichtungen mit (doppelt unterstrichen) Zeit, Rat und Tat zur Seite zu stehen, um ihnen Hilfestellungen in Sachen “Neuen Medien” zu geben. Mit den T-Shirts und Pullovern wollten wir uns unsere Arbeit finanzieren. Wie sollten wir dies denn nun weiter tun und parallel dazu sowohl unsere Lohn&Brot-Arbeit, als auch unser Label und den Verkauf unserer Klamotten unter einen Hut bringen? Jammern wie ein Schlosshund bringt da gar nix!
Es hieß also gespannt die Rübe anstrengen und überlegen. Da wir in einem kreativen Umfeld unsere Bahnen schwimmen, wurde ich vor einigen Tagen auf die Idee gebracht, diesen unter Hausfrauen (bitte nicht abwertend verstehen) beliebten Kreativmarkt namens DaWanda im Internet aufzusuchen. Dort gibt es Selbstgemachtes und Unikate zu bestaunen und zu kaufen. Ein Markt also wo Privatleute, Künstler und somit auch wir unsere Sachen verhökern können, ohne von den zwielichtigen Männern im Hinterzimmer belangt zu werden. (So die Theorie und mal schauen, ob’s dort was wird!)
Die Grobform unseres “Online-Lädchens” lädt schon jetzt zu einem Stelldichein ein. Die ersten Produkte gibt es dann in einigen Tagen zu kaufen.
Kiek mal rin!
Da kann einer wohl nicht gut zählen und rechnen oder man versucht plump die Kunden hinters Licht zu führen. Aufgenommen in einem Warenhaus für Kleidung in der Hamburger Innenstadt.
Zum Nachrechnen:
9€+9€=18€ <=> 18€-15€ = 3€ Rabatt


“Je länger man vor der Tür zögert, desto [...]“
wahrscheinlicher wird es die richtige Bahnstation zu verpassen, da sich die Waggontür nicht öffnen lässt. Diese Erkenntnis hatte manch Reisender gestern auf der Rückfahrt in den Heimathafen in der von kaputten Türen gebeutelten Regionalbahn des Hamburger ÖPNV mit Sicherheit erlangt.
Dank dieses Geschenkes arbeitet Hanseat-Unikat© ab jetzt energetisch umweltfreundlicher! Ein kurzer Knopfdruck und das ganze Schiff ist im Tiefschlafmodus versunken und verbrennt dadurch weniger Kilokalorien an Strom. Aufgrund der geringeren Stormerzeugung werden weniger Schadstoffe in das Wolkenmeer gepustet.

Moin Moin,
ein Sturm zieht auf, wenn man es wagt den Zeitungen, den Klatschkolumnen, manchen Kommentaren sowie einigen Blogeinträgen im weiten Netz Aufmerksamkeit und Glauben zu schenken. Das Stadtduell in Hamburg zwischen dem Hamburger Sportverein und dem FC St.Pauli steht unter keinem guten Stern, wenn es für so manchen hartgesottenen Rowdy mit fußballerischen Verflechtungen als Anlass genommen wird, so richtig auf den Putz und einigen Fußballfans sogar in die Fresse zu hauen.
Von dem Vorwand mal abgesehen, man müsste gewalttätig für seinen Verein in die Bresche springen und Fans anderer Vereine feige und hinterhältig auflauern und verprügeln, könnt Ihr selbst auserkorenen Über-Fans eigentlich nicht kapieren, dass Ihr eurem so heißgeliebten und verehrten Verein, dem Ihr so viele Sprüche, Lieder und Lebenszeit spendet, mehr schadet, als nützt? Möchtet Ihr auf den Straßen beleidigt werden, wenn man eure Farben erspäht? Sollen andere Fans eures Vereins, aufgrund Eurer verquerten Aktionen, beleidigt, verhöhnt oder gemieden werden? Möchtet Ihr aller Ernstes den Namen eures großartigen und traditionsreichen Vereins in den Schmutz ziehen? Leidet Ihr gar unter Selbsthass? Wollt Ihr die vermaledeiten Ausgestoßenen spielen?
Wenn ja, dann seid Ihr auf einem guten Weg ins Abseits.
Unsere Mannschaft von Hanseat-Unikat© ist zwar nur ein lütter Teil, einer großen vielschichtigen Anhängerschaft in schwarz, weiß, blauen Trachten, doch wenn wir Eure Schand-Chöre im Stadion hören, Ihr Eure Hasstiraden grölt und anstandslos Gäste beleidigt, werdet Ihr keinen Rückhalt, keinen Respekt und kein müdes Lächeln erhalten. Wir werden Euch nichts heimzahlen, keine Schlägerei anzetteln, um Euch gar entgegenzukommen und Eure Mentalität zu teilen, sondern auf unsere ganz persönliche, kreative und süffisante Art und Weise klarstellen (z.B. Transparente entwerfen), dass in unserer Familie kein Platz für Euch Störenfriede ist.
Meine Entscheidung, die mich vor Jahren dazu brachte HSV- und nicht St.Pauli-Fan zu werden und zu bleiben, ging nicht einher mit dem Verlust von Anstand und Respekt für Andere. Der Fußball und Wettkämpfe im Allgemeinen benötigen Rivalität zum Leben. Ohne Rivalität gebe es keinen Ansporn, um überhaupt besser zu werden, um zu siegen. Anstatt mit Gewalt, kann man aber auch mit Humor diesen Rivalitäten frönen. Man ärgert sich zwar immer noch, wenn man den einen oder anderen deftigen Spruch mit Schmackes um die Ohren gepfeffert bekommt, doch wenigstens kann man seinem Gemüt ein gewaltfreies Ventil bieten und nebenbei bleiben die Knochen auch noch heile.
Bei diesem ganzen Tohuwabohu vor dem Derby dürfen wir übrigen friedliebenden Fußballfans einfach nicht vergessen, dass wir das Gros der Vereinsanhänge stellen und somit in der Überzahl sind. Zeit diese Situation zu nutzen, um einen Konter einzuleiten. Wir müssen nur endlich Fahrt aufnehmen!
Wofür hat der liebe Herrgott dem Menschen und im Speziellen dem Norddeutschen den Mund verpasst? Natürlich zum Schnacken und zum Klönen!
Damit dieses Mitsprachemedium namens “Blog” an Frische und Würze zulegt, möchte ich Dich hiermit auffordern Deinen Senf zu unseren Artikeln beizusteuern. Falls Dir also ein Artikel in irgendeiner Weise besonders ins Auge sticht, da er witzig, interessant oder andersartig gemütsanregend verfasst wurde, dann zögere bitte nicht Deine Meinung kund zu tun. Bei nicht gelungenen Kommentaren wird zwar die Planke ausgefahren, doch ansonsten behandeln wir alle unsere Gäste gesittet und mit Anstand, wie es sich eben für wohlerzogene Hanseaten und Gastgeber gehört.
Moin Moin,
viele gute Ideen, niedergeschrieben in Blogartikeln, verrinnen oft im Sand, verschwinden im Sog des Vergessens und tauchen auf den hintersten Seiten wieder auf, wenn überhaupt. Damit Du einige unserer Beiträge nicht so schnell aus dem Auge verlierst, gibt es ab heute jeden Sonntag eine kleene Zusammenfassung, die die drei erfrischendsten Beiträge der vorangegangenen Wochen gebündelt auflistet.
Moin Moin,
unsere ersten Klamottenladungen die im Versand verschifft wurden, haben ihren Ursprungsort in einer kleinen örtlichen Textildruckerei, die sich eher um die großen Fische, wie den Betreiber der fahrenden Saunawagen, kümmert. Doch wenn es um die Kostümierung für die kommende Bundesliga-Saison geht, legen wir schon mal selbst Hand ans Werk. Auch wenn Geduld und einige Zeit in Anspruch genommen wurde, die HSV-Raute hat ihren Weg auf ein Blanko-T-Shirt gefunden. Nun prangt es auf der Brust und wird zum heutigen Gastspiel der Knappen aufgetragen.
Diese Aufnäher stehen zwar nicht zum Verkauf, doch die Fotoreihe kann Dir vielleicht dabei behilflich sein, Deine verborgenen Nähkünste zu entdecken!





Wenn junge Menschen aufgrund von aufkeimender Langeweile anfangen Eintagsfliegen Mobiliar zu bauen, sich in moderner Mobiltelefon-Literatur simsend zu unterhalten, um sich nach dem eben geführtem “Talk” sprachlich mir nichts dir nichts über Fleischdelikatessen herzumachen und geistesabwesend selbsterstellte Filmsequenzen konfus mit klaustrophobisch anmutenden Klängen zu untermalen, dann nennt man sowas […] natürlich Kunst. Diese gerade aufgezählten Werke wurden gestern im Goldbekhaus in Hamburg, im Rahmen der Abschlusskundgebung der letzten FSJ-Kulturlern (2009/10) ausgestellt und aufgeführt.
Meine Wenigkeit darf sich in den kommenden Monaten im selben Rahmen bewegen, sich den Künsten hergeben und vielleicht gibt es dann ja auch von mir ein Werk zu bestaunen, in dem Tiere die Hauptrolle spielen. Es werden dann aber mit Sicherheit Tiere aus der norddeutschen Fauna sein, die jedoch nicht unbedingt ein ausstaffiertes Zimmer bekommen werden. Eher ‘ne Koje!